All das Schöne
Von Duncan Macmillan
Mitarbeit Jonny Donahoe
Deutsch von Corinna Brocher
Interaktives Solostück ab 13 Jahren
Spielzeit ca 60 Minuten
Hintergrund zu All das Schöne
Bei Jugendlichen treten psychische und emotionale Überlastungen häufiger auf als je zuvor. Die Gründe dafür sind vielzählig. Wie geht man als Heranwachsende*r mit schweren Krisen um? Wie bewältigt man psychische und emotionale Belastungen? Das interaktive Jugendtheaterprojekt „All das Schöne“ des JTR widmet sich diesen Themen, indem es anhand einer beispielhaften Geschichte einen Raum für Jugendliche ab 13 Jahren schafft, wo präventiv und spielerisch Handlungsoptionen reflektiert und ausprobiert werden können.
All das Schöne – Inhalt:
„All das Schöne“ nach Duncan MacMillan erzählt die Geschichte über einen Menschen, der als Heranwachsender die Suizidversuche der eigenen Mutter miterlebt. Sein konstruktiver Umgang damit: Er erstellt eine Liste „lebenswerter“ Dinge, die er seiner Mutter auf die abenteuerlichsten Arten zukommen lässt und die ihn, genau wie ihre psychische Erkrankung, ein Leben lang durch alle Höhen und Tiefen begleiten wird. Das Stück behandelt einfühlsam und offen das Thema Depression, ohne zu romantisieren, und legt den Fokus auf Mut und konstruktive Wege im Umgang mit schweren Gefühlen.
Duncan Macmillan hat “einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental […] All das Schöne ist sogar ein umwerfend komisches Stück über Depression […] und womöglich eines der komischsten Stücke überhaupt“ –
The Guardian
Schauspiel: Benedikt Zimmermann
stammt aus München und hat dort 2012 sein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding mit dem Diplom abgeschlossen. Er arbeitete unter anderem für das Stadttheater Erlangen, das Metropoltheater München und in der Komödie am Bayerischen Hof München.
Neben seiner Arbeit als Schauspieler engagierte er sich auch immer in theaterpädagogischen Projekten. So zum Beispiel 2016 für eine Stückentwicklung mit den Kindern des Waisenhauses München. 2017 übernahm er die künstlerische Leitung des „Interkulturellen Sommerfestes 2017 Fremde werden Freunde“ der Stadt Rosenheim.
Regie: Domagoj Maslov
Der Regisseur Domagoj Maslov absolvierte die Athanor Film und Theater Akademie und schloss diese 2005 ab.
Lange Jahre arbeitete er als Regieassistent am Metropoltheater in München bei Jochen Schölch. 2018 inszenierte er ATMEN von Duncan Macmillan und 2019 SCHWESTER VON von Lot Vekemans am Münchner Metropoltheater.
Hinweis:
Das Stück behandelt die sensiblen Themen Depression und Suizid, dies sollte vorab kommuniziert werden.
Das Team des JTR ist sensibilisiert und kann auf Unterstützungsangebot verweisen.
Buchungen:
Hannah Bobka, Organisationsteam JTR, verwaltung@junges-theater-rosenheim.de; +4915207242782
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theaterverlag, Hamburg
Sponsoren
Mit Theater die Zukunft gestalten, wird von der Commerzbank-Stiftung finanziert, die mit ihrem Förderprogramm „Vermittlung von Anfang an […]“ stärken möchte. Institutionen werden so unterstützt, „[…] neue Zielgruppen zu erschließen und insbesondere junge Menschen für die Chancen der kulturellen Vielfalt zu begeistern.“ (https://commerzbank-stiftung.de/aktuelle-foerderungen/kultur)